Vietnam / February 2013

In Hanoi gelandet, mussten wir erst einmal unser Geld umwechseln. Nachdem ich zum ersten Mal in meinem Leben 8 Millionen (allerdings leider Dong, was ca. 300Euro sind) in der Hand hielt gingen wir zum Ausgang, wo unser Abholservice bereits mit einem Schild auf uns wartete. Das Taxi fuhr nach Hanoi City und schnell bemerkten wir die in die Höhe gebauten Gebäude und den wahnsinnigen Rollerverkehr. Als das Taxi ein wenig später mitten in Hanoi vor einer Unterkunft anhielt um uns a???????????????????????????????bzuladen, bemerkten wir beim Aussteigen, dass es das falsche Hostel war. Nach längerem Erklären und diskutieren mit den sehr netten Vietnamesen, brachte man uns dann schlussendlich zu unserem Hostel. Ich muss sagen, dass ich schon relativ früh begonnen habe, Sympathie zu dieser Kultur, dem Land und den Leuten aufzubringen. Es waren so viele neue (asiatische) Eindrücke, die ich versucht habe alle aufzusaugen. Jedoch hatten wir schon am ersten Tag so unsere Probleme mit dem Verkehr. Ampeln gab es nicht und wenn es welche gab, wurden sie nicht beachtet. So kam es, dass wir zu Beginn am Straßenrand standen und auf eine Verkehrslücke hofften, damit wir die Straße vor unserem Hostel überqueren können. Doch wie man sich denken kann, warteten wir vergeblich. Irgendwann blieb uns nichts anderes übrig, einfach einen Sprung auf die vielbefahrene Straße zu machen – und siehe da – all die tosenden und stinkenden Roller fuhren um uns herum. Somit hatten wir wieder was gelernt: Wenn man nicht gerade einen vietnamesischen Guide hat, der einen über die Straße bringt, muss man Mut zeigen und sich lebensmüde ins Tumult stürzen.  Hanoi hatte noch viel mehr zu bieten, als nur Verkehr. Wir besuchten die Waterpuppetshow, Temple, ein Kunstmuseum, einen einheimischen Flohmarkt und nicht zu vergessen: Die Halong-Bay. Diese Bucht war mitunter das Highlight unseres Trips. Wir fuhren mit ca. 15 Personen in einem Mini-Van nach Halong. Die vierstündige Fahrt versüßte uns unser Tour-Guide. Angekommen stiegen wir??????????????????????????????? um auf ein Schiff, mit dem es zur Halong Bay ging. Es war eine traumhafte Kulisse. Ich konnte gar nicht genug Bilder machen, so überwältigt war ich von diesen aus dem Wasser ragenden, grünen Bergen. Auch das floating Fischerdorf in dem wir Halt machten, war atemberaubend und unglaublich zugleich. Von hier aus machten wir eine kleine Kayak-Tour durch die Buchten durch, woraufhin es später via Schiff wieder zurück ging. Unsere nächsten Stopps waren: Da Nang, Hoi An. Als wir am Tag vor dem TET-Festival (Neujahrsfest in Vietnam) in unserem Hotel in Da Nang den Angestellten mitteilten, dass wir nachts um Vier Uhr ein Taxi brauchen zum Flughafen, schien das alles gar kein Problem zu sein. Das Personal war sehr freundlich und bestellte uns für 4 Uhr ein Taxi. Sie teilten uns noch einmal mit, dass das TET-Fest am nächsten Tag beginnen würde und somit nicht alle Geschäfte offen haben würden, da es wie ein Feiertag sei. Stunden später… es war 4 Uhr. Wir fuhren mit dem Aufzug in die Hotellobby hinunter, um auf unser Taxi zu warten. Die Türe des Aufzuges öffnete sich und vor uns standen mindestens 10 Rollern – mitten in der Eingangshalle deponiert, während die Eingangshalle des Hotels verschlossen und niemand auffindbar war. Kein Personal an der Rezeption, kein Taxi in Sicht, die Türen ohnehin verschlossen. Ich fing an Panik zu schieben, da wir unbedingt pünktlich unseren Weiterflug nach Nha Trang bekommen mussten. Ich schaute mich um und sah zwei Männer auf den Chillout-Sofas herumliegen. Sie schliefen, zwischen den abgestellten Rollern, tief und fest. Ich tastete mich vorsichtig heran und v???????????????????????????????ersuchte einen der beiden Männer aufzuwecken. Er schnarchte weiter. Ich versuchte es beharrlich aber dennoch etwas vorsichtig weiter. Irgendwann riss der Mann seine Augen auf, sprang auf und wusste sofort Bescheid, dass wir diejenigen waren, die auf ein Taxi warteten. Nach kurzem Geplauder kam zum Glück unser Taxi und fuhr uns pünktlich zum Flughafen. Was wir, ganz zu unserer Verwunderung, daraus gelernt haben: Die Menschen sind nicht nur freundlich, sondern meist auch zuverlässig und pünktlich. Sie lassen einen nicht lange warten und halten ihre Worte. Genau dies ist uns während unserem Trip immer wieder aufgefallen. In Nha Trang hatten wir ein paar wundervolle Tage in einem Backbackers Hostel nahe Strand. Wir schnorchelten, machten einen Ausflug zu einem Themepark und feierten ausgelassen das Neujahrsfest mit den Einheimischen. Das Spektakel ereignete sich am Strand mit einem Feuerwerk und auf den Straßen, mit feierwütigen Vietnamesen. In Mui Ne verbrachten wir eine tolle Zeit am Kitesurfing- Strand und auf den Dünen, wo wir mit Quatts rumheizten. Unser vorletzter Stopp war Ho-chi-minh-City (Saigon). Diese Stadt, ganz a???????????????????????????????nders als Hanoi, hat uns auch gleich sehr gut gefallen. Sie ist größer, lauter, etwas westlicher und man merkt, dass es eine Metropole ist. Hier gibt es z.B. auch den einzigen Starbucks in Vietnam, bei dem man allerdings mit 30min Wartezeit rechnen muss. Da das für uns ohnehin nicht in Frage kam, erkundeten wir andere Ecken der Stadt. Unsere Unterkunft befand sich im Backpacker Viertel, weshalb wir dort viel unterwegs waren. Des Weiteren machten wir einen Ausflug zu den Cu chi Tunnels und zum Cao Dai Temple und besuchten das War Museum über den Vietnamkrieg. Zweimal waren wir in einer kleinen, aber sehr gemütlichen Bar –  „Cheeky Monkey“. Diese Bar hieß nicht nur wie ein Affe, es gab hier auch einen. Dieser kleine Affe gehört dem australischen Besitzer und hat seinen Käfig im 1.Stock. Allerdings darf er auch öfters mal über die Bar klettern und den Gästen Hallo sagen. Unsere Zeit in Vietnam war sehr aufregend. Wir haben so lecker asiatisch gegessen wie noch nie zuvor, Reisende von überall her kennen gelernt, mit sehr netten Einheimischen Kontakt gehabt und super schöne Landschaften gesehen.

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